Wie Du Orientierungslosigkeit überwindest und Deinen Weg erkennst

Wie Du Orientierungslosigkeit überwindest und Deinen Weg erkennst

orientierungslosigkeit

Orientierungslosigkeit gilt in unserer Gesellschaft und Wirtschaft als eine Art von Schwäche. Das ist schade und hat fatale Auswirkungen auf die Gestaltung unserer Lebensentwürfe.

Zu viele Menschen irren auf fremdbestimmten Wegen umher oder haben sich in krankmachenden Beschäftigungen verloren, nur weil sie nicht den Zuspruch hatten, ihre Orientierungslosigkeit anzunehmen.

Sei Dir gesagt – es ist völlig in Ordnung, im Leben immer wieder an Weggablungen zu stehen und nicht zu wissen, in welche Richtung es weitergehen soll. Uns allen geht es so, nur die wenigsten Menschen teilen ihre Zweifel ehrlich.

Stark ist, wer ständig einen Plan hat – BULLSH**

Wir sind in einem System aufgewachsen, das wenig Raum für Schwäche hat. Diejenigen, die einen Plan haben und diesen durchziehen, gelten als stark und bewundernswert.

Schule, Studium, Karriere, Familiengründung – und das möglichst geradlinig.

Doch was ist zu tun, wenn das bisherige Business nicht mehr erfüllt, der Wohnort nicht mehr passend erscheint oder der geplante Weg schlicht nicht mehr möglich ist?

Vielleicht stehst Du an einer Kreuzung mit 1000 Möglichkeiten und hast zu viel Auswahl oder Du hast überhaupt keine Idee über die weitere Richtung: Orientierungslosigkeit kann die verschiedensten Formen annehmen.

So seltsam sich das anhören mag, sei fein mit Deiner Orientierungslosigkeit. Diese ist kein Übel, sondern ein natürlicher Zustand, der den Raum zwischen Altem und Neuem ausmacht.

Ein alter Weg kann nicht direkt in einen neuen übergehen. Es braucht die Orientierungslosigkeit, damit aus dem Bekannten etwas Neues entstehen kann.

Wer die Orientierungslosigkeit überspringt, verpasst eine Chance

Zu viele Menschen leben einen Kompromiss. Sie arbeiten in zermürbenden Jobs, führen eingeschlafene Beziehungen und leben an beliebigen Wohnorten.

Meist sind diese Lebensentwürfe das Produkt von Zufällen und Vernunft, nicht das Ergebnis von Selbstreflexion und Planung.

Der Lebensweg wird passiv gegangen und ehe sich jemand versieht, findet er sich Jahre später in Umständen wieder, ohne genau zu wissen, wie er dorthin gekommen ist. Anstatt sich der Orientierungslosigkeit hingegeben und wichtige Erkenntnisse gewonnen zu haben, wurde stets die nächstbeste Möglichkeit angenommen.

Wer der Orientierungslosigkeit ausweicht, verpasst die Tür zu einem selbstbestimmten und erfüllten Leben.

Orientierungslosigkeit ist ein sicheres Zeichen dafür, aus der Passivität der Fremdbestimmung ausgestiegen zu sein. Wer sein leben aktiv in die Hand nimmt und sich für einen selbstbestimmten Weg einsetzt, wird immer wieder mit Orientierungslosigkeit konfrontiert sein.

Wir könnten diese als notwendigen Raum für Inkubation sehen, der notwendig ist, um einen neuen Weg zu erkennen.

Der erste Schritt, um Orientierungslosigkeit zu überwinden

Natürlich gilt es nicht, bis in alle Ewigkeit in einem Gefühl der Orientierungslosigkeit zu verharren. Es kommt der Zeitpunkt, an dem die Klarheit wieder Einzug finden sollte.

Dazu ist es hilfreich, einen möglichst genauen Überblick über Deine Lebenssituation zu haben. Sorge für eine IST-Analyse in den verschiedenen Lebensbereichen und sei dabei möglichst konkret:

  • Womit bist Du zufrieden?
  • Womit bist Du unzufrieden?
  • Welche Menschen können Dir eine Tür öffnen?
  • Wie steht es um Deine Finanzen, Deine Gesundheit, Deine Kompetenzen usw.?
  • Was macht Dich glücklich?
  • Wo stehst Du aktuell?
  • usw.

Orientierungslosigkeit ist nicht selten ein Produkt von Unklarheit in Bezug auf die eigene IST-Situation – es fehlt schlichtweg der Boden unter den Füßen, um den nächsten Schritt zu machen.

Klarheit kommt im Tun

Das Leben kann nicht am Schreibtisch geplant werden. Wer zu oft grübelt, ohne entsprechende Handlungen folgen zu lassen, vernebelt seinen Geist und kann nicht mehr erkennen, wohin der weitere Weg führen soll.

Es ist, als würdest Du eine Schnellkugel konstant aufwirbeln und Dich wundern, keinen klaren Blick zu haben.

Setze Schritte um und teste verschiedene Möglichkeiten bzw. Wege. Nur so kannst Du die notwendigen Erfahrungen sammeln, die zu neuen Erkenntnissen und mehr Klarheit führen.

Wenn Dir ein Weg nicht gefällt, wechsle die Richtung – wenn Dir ein Weg gefällt, forsche weiter.

Welche Schritt kannst Du noch heute umsetzen, um mehr Klarheit zu gewinnen?

Lerne Dich selbst besser kennen und erkenne Deinen Weg

Wie ich im kostenfreien PDF „Orientierungskompass – Erkenne Deinen Weg und folge Deiner Berufung“ beschreibe, keimt Orientierungslosigkeit oft im fehlenden Verständnis über die eigenen Talente, Motivatoren und Verhaltensweisen.

Viele von uns haben sich so lange verbogen, sodass sie gar nicht mehr wissen, was sie im Kern ausmacht.

Erforsche Dein wahres Ich, Dein inneres Feuer und Dein Potenzial – so wird sich auch Dein weiterer Weg zeigen.

Du bist herzlich eingeladen, Dir dazu den kostenfreien Orientierungskompass zu sichern.

Klarheit gewinnen in der Stille

Oft erkennen wir das Offensichtliche nicht, weil der Lärm des Alltags zu laut ist. Neben all den Verpflichtungen die wir zu erfüllen haben, bleibt keine Zeit mehr, um nach innen zu lauschen und den Ruf des Herzens wahrzunehmen.

Schon so mancher Weg hat sich kristallklar gezeigt, nachdem die Hektik des täglichen Treibens pausiert wurde und sich in der Ruhe endlich das zeigen konnte, was schon immer da war.

Vielleicht hast Du die Möglichkeit, dich für mehrere Tage oder ein Wochenende zurückzuziehen. Alleine zu sein, ohne Smartphone, Termine und andere Ablenkungen. Lass Deine Seele baumeln und fühle, in welche Richtung Dein weiterer Weg verlaufen möchte.

Vertraue auf Deine Intuition.

Sollte eine solche Auszeit nicht möglich sein, übe Dich in täglicher Meditation. Du musst nicht gleich übertreiben oder Sorgen haben, stundenlang wie ein Buddha ruhig zu sitzen. 1-5 Minuten reichen anfangs aus, um einen signifikanten Unterschied zu bewirken.

Wichtig ist nicht die Dauer der Meditation, sondern Deine Handlung und Absicht: Bist Du bereit, täglich 1-5 Minuten zu meditieren?

Diese Meditationen können Dich dabei unterstützen. Lade Sie auf Dein Smartphone oder Deinen Computer und habe sie stets griffbereit. Die Meditationen sind so konzipiert, dass sie auch im hektischsten Alltag untergebracht werden können.

Eine andere Form der Meditation könnte das bewusste Atmen sein. Nimm Dir Zeit, um Deinen Atem zu beobachten, so als wärst Du ein Wächter an Deinem Naseneingang, der die ein- und ausgehenden Atemzüge beobachtet.

Oder Du legst ruhige Musik auf und lässt Deine Seele baumeln. Es gibt unzählige Zugänge zur Meditation. Du kannst dabei nichts falsch machen – wichtig ist lediglich, dass Du den hektischen Strom des Alltags immer wieder unterbrichst und bei Dir ankommst.

Fazit – Orientierungslosigkeit überwinden

Orientierungslosigkeit ist völlig in Ordnung – ja, sogar eine notwendige Entwicklungsphase, um seinen eigenen bzw. neuen Weg zu erkennen.

Nimm Deine Orientierungslosigkeit im ersten Schritt an, versuche nicht vorschnell zu entkommen.

Hilfreich um Klarheit zu gewinnen, ist eine möglichst konkrete IST-Analyse Deiner Situation, Selbstreflexion und das Praktizieren von Meditation.

Ein wertvoller nächster Schritt kann das Sichern des kostenfreien PDFs sein: „ORIENTIERUNGSKOMPASS – Erkenne Deinen Weg und folge Deiner Berufung“

Diesen kannst Du direkt hier, unter diesem Artikel sichern.

Beitragsbild: Photo by Priscilla Du Preez on Unsplash

About the Author

Robert Kraxner versteht sich als Wegbereiter, der die Tür zu neuen Wegen öffnet. Vita: https://www.robertkraxner.com/vita

Leave a Reply 0 comments

Leave a Reply: