Wie finde ich meine Berufung? Eine Hilfestellung, deinen Weg zu erkennen

Wie finde ich meine Berufung? Eine Hilfestellung.

Wie finde ich meine Berufung?

Wie finde ich meine Berufung? Kaum eine Frage wurde mir in den letzten Jahren häufiger gestellt – und stets war ich sehr vorsichtig, diese zu beantworten.

Die Beweggründe nach der eigenen Berufung zu suchen, sind sehr individuell. Genauso unsere jeweiligen Lebensentwürfe und Bedürfnisse.

So gibt es keinen einheitlichen Weg zum Leben der eigenen Berufung. Eine Strategie mag für die eine Person zielführend sein, für eine andere völlig unbrauchbar.

Hinzu kommt die Herausforderung, dass das Leben der eigenen Berufung meist im falschen Licht dargestellt wird – vor allem von Selbstständigen, die ihr Berufsleben mit hochpolierten Bildern zur Schau stellen und vorgeben, ihre Berufung zu leben.

Die Vorstellung, wie das Leben der eigenen Berufung auszusehen hat, hat meist wenig mit der Realität zu tun.

Hinweis: Der Inhalt dieses Artikels kann auch als Podcast konsumiert werden (Dauer 14 min.):

Der erste und vielleicht wichtigste Schritt, um die eigene Berufung zu finden, liegt deshalb wohl im Einnehmen einer neuen Perspektive und einer zentralen Frage:

Was bedeutet Berufung?

Oder: Wie definierst Du das Leben Deiner Berufung?

Berufung: Der Weg, für den du auf diese Erde gekommen bist

In meiner Arbeit hat die Berufung einen heiligen Charakter. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle mit einer Aufgabe auf diese Erde gekommen sind, die von uns erfüllt werden möchte.

Wir könnten die eigene BeRUFung als einen Ruf des Lebens verstehen, der uns hinführt zu einem Weg, der für uns bestimmt ist.

So ist ein Job nicht nur mehr ein Job, sondern eine sinnerfüllte Mission. Ein Business ist nicht nur mehr ein Business, sondern ein Werkzeug, um in unserer Gesellschaft immer mehr Einfluss zu nehmen und einem höheren Zweck zu dienen.

Das Leben der eigenen Berufung muss nicht immer Spaß machen oder glänzen

Viele Suchende machen sich mit der Frage – wie finde ich meine Berufung – verrückt, weil sie sich mit Menschen vergleichen, die ein Scheinleben präsentieren:

  • eine Arbeit, die stets Spaß macht
  • Büros an wunderschönen Plätzen
  • Reisen um die ganze Welt
  • ein hohes Einkommen und die besten Kunden
  • usw.

Ich behaupte, dass das Leben der eigenen Berufung wenig damit zu tun hat, ein Traumleben aus dem Katalog zu führen. Lass Dich nicht blenden von Ratgebern und Strategien, die Dir das weismachen möchten.

Wenn Du Deine Berufung finden möchtest, halte nicht Ausschau nach einem glänzenden Weg, sondern besinne Dich darauf, was Dir wirklich wichtig ist und wohin Dich dein Herz führen möchte.

So kommst Du Deiner Berufung näher

In meiner Arbeit nähere ich mich der Berufung über 2 verschiedene Ebenen an, die jedoch unmittelbar zusammen gehören.

1. Lass den Stress des Alltags los, Deine Berufung zeigt sich in der Stille

Oft können wir den Ruf des Lebens bzw. unsere Berufung nicht erkennen, weil der Alltag zu laut ist. Wir sind zu sehr damit beschäftig, in unserem Job zu funktionieren, den Erwartungen unserer Mitmenschen gerecht zu werden und alle Aufgaben zu erfüllen, sodass kein Raum mehr bleibt für das, was uns wirklich wichtig ist.

Unsere ständige Geschäftigkeit wirbelt den Sand ständig auf, sodass der kristallklare Blick auf unsere Berufung verborgen bleibt.

Wenn Du Dir also die Frage stellst, wie Du deine Berufung finden kannst, werde ruhig – tauche in die Stille ein, lasse den aufgewirbelten Sand des Alltags zur Ruhe kommen.

So wirst Du sie immer intensiver und eindeutiger wahrnehmen können: Deine innere Stimme, die ganz genau weiß, wo Deine Berufung zu finden ist.

Eine einfache Möglichkeit, um diese Ruhe und Stille zu kultivieren, ist regelmäßige Meditation. Wenige Minuten täglich reichen aus, um Dein Leben nachhaltig zu transformieren und Deine Berufung immer klarer zu erkennen.

Tipp: Hier findest Du geführte Meditationen für Anfänger und Fortgeschrittene. Diese dauern zwischen 2 und 5 Minuten, sodass sie auch im stressigsten Alltag integriert werden können. Als Bonus ist die geführte Meditation „Begegne Deiner Berufung“ inkludiert.

2. Folge Deinem inneren Feuer, Deinen Talenten und Deinem natürlichen Verhalten

Wir alle haben unterschiedliche Talente. Genauso brennen wir nicht für dieselben Dinge. Und ganz gewiss drückt sich unsere jeweilige Persönlichkeit anders aus.

Ich gehe davon aus, dass sich das Leben etwas dabei gedacht hat, uns mit individuellen Talenten, Verhaltensweisen und Motivatoren auszustatten.

Was wäre, wenn sich an deren Schnittstelle etwas finden lässt, was wir als Berufung bezeichnen könnten?

Wie finde ich meine Berufung?
Wie finde ich meine Berufung?

So wie ein Fisch seine Berufung nur im Wasser finden kann und ein Adler nur in den Lüften, so sollten auch wir in unserem Element nach unserer Berufung suchen.

  • Was sind Deine größten Talente?
  • In welchen Tätigkeits- und Wissensfeldern brillierst Du?
  • Welche Umstände und Gegebenheiten lassen Dein inneres Feuer lodern?
  • Was macht Dein natürliches und authentisches Verhalten aus?

Die Frage nach der eigenen Berufung keimt meist im Frust, in einer beruflichen Situation gefangen zu sein, die nicht dem eigenen Wesen entspricht. Wenn Du ein Adler bist, gehörst Du in die Lüfte und nicht in das Wasser zu den Fischen.

Im kostenlosen Orientierungskompass erhältst Du weitere Tipps und Inspiration, um Deinen Talenten, Deinem inneren Feuer und Deinem natürlichen Verhalten auf die Spur zu kommen. 

Wie finde ich meine Berufung, wenn ich mit völliger Orientierungslosigkeit kämpfe?

Manche meiner Kund*innen und Leser*innen fühlen sich mit ihrer Orientierungslosigkeit überfordert. Doch die Erfahrung zeigt, dass diese oft nur ein Produkt des eigenen Denkens ist.

Wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir meist ganz genau, in welche Richtung uns das Leben führen möchte – auch wenn sich der Weg noch nicht konkret zeigt.

Oft sind es Glaubenssätze, Prägungen usw. die uns davon abhalten wollen, zu unserer Berufung bzw. unserem inneren Ruf zu stehen. Lieber reden wir uns ein, keine Orientierung zu haben, anstatt uns unsere Sehnsucht einzugestehen.

  • Was werden die anderen sagen, wenn ich diesen Weg wähle?
  • Darf ich diesen Weg gehen, obwohl ich bisher etwas ganz anderes gemacht habe?
  • Schuster, bleib bei Deinen Leisten!
  • Das schaffst Du nicht!

Höre zunehmend auf, Dich von solchen kleinhaltenden Überzeugungen in die Schranken weichen zu lassen. Das Leben der eigenen Berufung hat auch immer etwas damit zu tun, der Mensch zu werden, der Du sein kannst. Und dazu gehört nun mal auch das Überschreiten von bekannten Grenzen und das Folgen von Wegen, die für Dich bisher keine Option waren.

Was tun, wenn mich 1000 Möglichkeiten überfordern?

Wer an einer Kreuzung mit 1000 möglichen Wegen steht, kann sich überfordert und wie gelähmt fühlen. In welche Richtung soll es weitergehen?

Entspanne Dich.

Keine Entscheidung ist in Stein gemeißelt. Wir kommen in unserem Leben an tausenden Weggabelungen vorbei.

Hast Du einen falschen Weg gewählt, korrigiere die Richtung. Es gibt keinen Grund, sich von zu vielen Möglichkeiten aufhalten zu lassen.

Nimm Dir die Zeit die Du brauchst, um eine Entscheidung zu fällen und dann setze die ersten Schritte um. Du wirst Erfahrungen sammeln und immer klarer erkennen, ob Du auf Kurs bist oder noch einmal einen Richtungswechsel unternehmen solltest.

Es ist ein geistiges Konstrukt aus dem letzten Jahrtausend, das uns einreden möchte, einen gewählten Weg bis zum Ende durchziehen zu müssen. Das ist Unsinn.

Vertraue darauf, dass Dich das Leben führen wird und alles zu Deinem Gunsten passiert. Vielleicht ist ein Umweg nichts anderes als eine Möglichkeit, die Dich auf eine größere Aufgabe vorbereitet hat.

Der Weg den Du wählst, ist stets der richtige.

Der Orientierungskompass

Ein möglicher nächster Schritt ist der Download meines kostenfreien PDFs: „ORIENTIERUNGSKOMPASS – Erkenne Deinen Weg und folge Deiner Berufung“. Siehe direkt hier, unter diesem Artikel.

About the Author

Robert Kraxner versteht sich als Wegbereiter, der die Tür zu neuen Wegen öffnet. Vita: https://www.robertkraxner.com/vita

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