Zwischen Schwarz und Weiß... - Robert Kraxner

Zwischen Schwarz und Weiß…

Robert Kraxner Impuls

Liebe Leser*innen!

Der Prozess der Selbstverwirklichung ist ein fruchtbarer Nährboden für Arroganz.

In unachtsamen Momenten und im Austausch mit Gleichgesinnten ist schnell eine Distanz zu denjenigen geschaffen, die andere Ziele verfolgen oder scheinbar noch im Hamsterrad der Norm gefangen sind.

Diese Arroganz ist keine Seltenheit und vor allem in pseudo-spirituellen Kreisen omnipräsent.

Ich nehme mich selbst nicht aus! – Oft ertappe ich mich dabei, wie ich meine Perspektiven und Werte in den Vordergrund stelle und mich geistig auf ein Podest stelle.

Das kann jeder bewerten wie er möchte.

Gefährlich wird Arroganz, wenn sich daraus die Überzeugung entwickelt, die einzige Wahrheit zu kennen. Die Perspektive ist dadurch so eingeschränkt, dass sich Blindheit für die Komplexität der globalen Zusammenhänge und die Individualität der Menschen und deren Geschichten einstellt.

Eine extreme Trennung in Schwarz und Weiß ist langfristig nicht hilfreich.

Es braucht Menschen und Bewegungen, die klare Werte und Lösungsstrategien leben, dabei jedoch nicht darauf vergessen, verschiedenste Perspektiven zuzulassen.

Die Besonderheit unserer Zeit liegt vor allem im Erkennen, dass verschiedenste Lebensentwürfe, Konzepte und Wege parallel existieren können, auch wenn sie auf den ersten Blick einen Widerspruch darstellen.

Die unendlich vielen Farbtöne zwischen Schwarz und Weiß müssen gleichzeitig existieren dürfen – ja sogar verbunden werden.

Alles Liebe,
Robert

About the Author

Robert Kraxner gilt als junger Inspirator, der nichts als gegeben hinnimmt und neue Wege jenseits der Norm eröffnet. Zu seinen Kunden zählen entwicklungswillige Querdenker und Unternehmen, die jenseits der bestehenden Paradigmen agieren möchten. Vita: https://www.robertkraxner.com/vita

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